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Mönchengladbach unter Zugzwang

Die Judo-Mannschaft aus Mönchengladbach

Die Judo-Mannschaft aus Mönchengladbach

Bielefeld (mbl). Es ist erst der dritte Kampftag doch die Bundesligamannschaft des ersten JC Mönchengladbach steht schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem Rücken zur Wand. Nach den deutlichen Niederlagen gegen Wahlheim und Frankfurt an der Oder, muss die Mannschaft von Trainer Stefan Küppers heute in Braunschweig punkten.

Eine Euphorie schwappte am letzten Kampftag der zweiten Bundesliga des vergangenen Jahres durch die Mönchengladbacher Judohalle. Es war geschafft. Zum ersten mal in der Vereinsgeschichte qualifizierte sich die erste Männermannschaft des 1. JC Mönchengladbach für die Aufstiegsrunde in die Judobundesliga. Als dann Mitte Dezember der Aufstieg durch zwei Siege in der Relegation perfekt gemacht wurde, kannte die Freude keine Grenze mehr.

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Am Boden zerstört. Schon nach dem zweiten Kampftag ist die Lage in Mönchengladbach ernst.

Dies ist jetzt sechs Monate her. Seitdem hat sich die Freude in Ernüchterung verwandelt. Nach der 8:6 Auftaktniederlage gegen die TSV Hertha aus Walheim und die erschütternde 3:9 Schlappe gegen den JC 90 Frankfurt/Oder in heimischer Halle, stehen schon jetzt die Zeichen auf Rot am Niederrhein. Nach zwei Kampftagen steht die Mannschaft von Trainer Stefan Küppers mit null Punkten und einer Bilanz von 9:17 Kämpfen auf dem letzten Tabellenplatz des Judo Oberhauses.

„Natürlich haben wir uns den Start in die Saison anders vorgestellt“, gesteht Köppers gegenüber dem Internetportal des Nordrhein-Westfälischen Judoverband (NWJV). So seinen in seiner Mannschaft die Neuzugänge um Thomas Kessler von der TSV Hertha Wahlheim noch nicht so zum Zug gekommen wie er sich das vorgestellt habe. Dennoch sei noch alles drin, prophezeit Küppers. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Das werden wir schon schaukeln.“

Um das Ziel zu erreichen muss die Mannschaft um Schwergewichtstalent Sascha Wasin heute im Kellerduell gegen den Braunschweiger JC auswärts punkten. Wie die Gladbacher hatten auch die Niedersachsen Probleme ihre Form an den ersten beiden Kampftagen zu finden. Gegen den SC Berlin verloren die Braunschweiger in heimischer Halle zum Auftakt der Saison  mit 5:8. Am zweiten Kampftag   musste sich die Mannschaft von Teamchef Honner Honuß gegen den amtierenden deutschen Meister Potsdam geschlagen geben. Der Viertelfinalist vom letzten Jahr ist nach nur zwei Kampftagen der neuen Saison dazu gezwungen seine Ziele neu zu stecken. „Jetzt ist der Klassenerhalt unser primäres Ziel“, gesteht Honuß auf der vereinsinternen Internetseite.

Braunschweig und Mönchengladbach sind beide zum punkten verdammt. Mit einem Sieg könnten die Mannschaften auf die vor ihnen liegenden Teams aus Walheim, Potsdam und Hamburg aufschließen. Der Verlierer rutscht dann noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

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Trainer Stefan Köppers hofft in Braunschweig auf einen wichtigen Sieg

Dabei kann der Mönchengladbacher Trainer Küppers auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. „Wir sind alle fit und werden in Braunschweig unser bestes geben“, gibt Küppers auf der Vereinshompage bekannt. Der Verein aus Nordrhein-Westfalen hat den ersten Sieg fest Visier. Mit einem Sieg in der Bundesliga würde dann auch die Euphorie aus dem vergangenen Jahr in die Stadt am Niederrhein zurückkehren.  

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